Erlebnisregion Ochsenkopf

Im hohen Fichtelgebirge

Der sagenumwobene Ochsenkopf ist mit 1.024 Metern der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Er ist der bekannteste Berg Oberfrankens und des Fichtelgebirges und liegt etwa 20 Kilometer Luftlinie nordöstlich der oberfränkischen Regierungsstadt Bayreuth. Er ist auch der Berg, der die meisten Besucher anzieht. Das liegt in erster Linie daran, dass man bequem auf seinen Gipfel gelangen kann. Seit 1969 führen von Norden und von Süden Seilbahnen auf den Berg, die nach Umbaumaßnahmen zu den modernsten Beförderungsanlagen dieser Art zählen. Im Winter sind es die beiden Skipisten und Loipen, die viele Freunde des Wintersports anziehen.

Rings um den Berg liegen die vier Urlaubsorte:

Icon-Logo der Tourismusregion Ochsenkopf mit Seilbahn, Sendeturm und Aussichtsturm.

BR-Sendeturm

Schon von weitem erkennt man den Ochsenkopf an der „dünnen, langen Nadel“ (Ausspruch eines Berliners). 1958 wurde der Stahlbetonturm fertig gestellt, der damals nicht nur die Fichtelgebirgler mit Radiosendungen versorgte, sondern auch viele Bürger der damaligen DDR. Das eigentliche Wahrzeichen des Berges ist aber der „Asenturm“, der Aussichtsturm auf dem Ochsenkopfgipfel mit Tagesgaststätte.

Stierkopf in Stein gemeißelt

Früher war der Ochsenkopf als „der Hohe Vichtelberg“ oder auch Fichtelberg bekannt. Erstmals wird der Name Ochsenkopf 1495 in Bergwerksakten genannt, als Lorenz von Ploben aus Nürnberg das Bergwerk auf dem Fichtelberge „bei dem Ochsenkopf“ zu Lehen erhält. Das in Fels eingemeißelte Stierhaupt auf dem Berggipfel ist noch heute zu sehen. In dessen unmittelbarer Nähe soll ein inzwischen eingestürzter Stolleneingang, das so genannte Schneeloch, gelegen haben.

Im Verlauf der Jahre übertrug sich der Name Ochsenkopf auf den gesamten Berg. Bis heute ist die Herkunft des Namens jedoch nicht eindeutig geklärt, es existieren aber verschiedene Theorien: Der in Stein geschlagene Tierkopf könnte ein Symbol für den slawischen Gott Radegast sein, der vielleicht auf dem Berge geopfert wurde. Angeblich verlief die Grenze zwischen den Franken und den Slawen einst über den Ochsenkopf. So berichtet auch eine Sage über eine Friedensstiftung am Fichtelberg. Die slawischen Wenden, aber auch die Franken, opferten auf dem Berge ihren Göttern, weshalb sich in diesem Gebiet Kämpfe und Feindschaft zwischen den beiden Völkern entwickelten. Schließlich hätten ein Frankenfürst und eine slawische Königstochter sich auf dem Berg kennen und lieben gelernt. Bei ihrer Hochzeit wurde auf dem Berg ein großes Fest gefeiert und Frieden zwischen den Völkern geschlossen, zu dessen Erinnerung der wendische König einen Stierkopf in den Stein schlagen lies. Eine andere Sage wiederum erzählt, dass früher an den Hängen des Berges Ochsen und Kühe weideten. Ein hiesiger Bauer hätte einst einen Ochsen verloren und erst Jahre später fand man dessen abgenagten Schädel. Zur Erinnerung meißelte man dann das Bild in den Stein.

Am wahrscheinlichsten erscheint die Theorie, dass der Tierkopf ein Zeichen der Alchemisten ist, die dem Planeten Merkur Quecksilber zuordneten. Und in den Bergwerken am Ochsenkopf wurde Gold, Silber, Zinn, Eisen, aber auch Quecksilber abgebaut. Da das Ochsenbildnis bereits vor mehr als 400 Jahren genannt wurde, ist davon auszugehen, dass der Stein im Laufe der Zeit verwitterte. Bei einer Nachbearbeitung des Bildes wurde dann vielleicht ein Ochsenkopf hineininterpretiert. Es könnte ursprünglich ein bergmännisches Kennzeichen für Quecksilberfundstellen gewesen sein. Erst im Oktober 2003 wurde eine Säule, die zwar beschrieben war, aber als verschollen galt, wieder entdeckt, nachgezeichnet und aufgerichtet. Sie befindet sich zirka 50 Meter vom Schneeloch Hang abwärts, direkt unter der heutigen Seilbahn. Wie auch immer das Abbild in den Stein gelangte, es gilt als ziemlich sicher, dass das Ochsenkopfbildnis in der Felsgruppe am Schneeloch ausschlaggebend für den heutigen Bergnamen war.

Kaum ein anderer Berg in Oberfranken birgt einen derart reichen Sagenkreis wie der Ochsenkopf. Berge zeigten dem Menschen schon immer auf, dass er nur ein kleines Wesen in der Schöpfung ist. Seit je her reizt es den Menschen, Berge zu erklimmen. Für die Oberfranken galt ihr Vichtelberg auch lange als höchste Erhebung der Region. Erst vor rund 200 Jahren stellte man mittels modernerer Messmethoden fest, dass der benachbarte Schneeberg mit 1.053 Metern geringfügig höher ist.

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Wandern

Der Ochsenkopf ein vielseitiges Wandergebiet. Gemütliche Wege führen vorbei an imposanten Felsriesen oder entlang von stillen Bergbächen. Über Stock und Stein gehts zum Ochsenkopf und Schneeberg, die beiden Tausender in der Erlebnisregion.
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Die Erlebnisregion bringt Radlvergnügen für alle: Rennradfahrer, E-Biker, Mountainbiker und Familien haben Spaß auf ausgebauten Straßen, Forstwegen oder im Bike-Park mit Downhillabfahrt. Die Seilbahnen befördern die Bikes bequem zum Ochsenkopfgipfel.
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Geführte Wanderungen, Diavorträge, kleine Konzerte, Musikabende, traditionelle Feste und Feiern bis hin zum Festival am Fichtelsee und dem Schneemannfest in Bischofsgrün - es ist immer was los in den vier Ochsenkopfgemeinden.
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Drei Wanderwege im Fichtelgebirge haben das Zertifikat „Kurzer Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ in der Kategorie „traumtour“ durch den Deutschen Wanderverband erhalten: der Bischofsgrüner Panoramaweg, der Weißmain-Ochsenkopf-Steig sowie die Markgrafenrunde.
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